Was kann ich dagegen tun, dass mein Pferd mir regelmäßig beim Reiten anfängt “unterm Hintern wegzurennen”?
on Januar 15, 2012 at 4:50 pmFrage von Cuty: Was kann ich dagegen tun, dass mein Pferd mir regelmäßig beim Reiten anfängt “unterm Hintern wegzurennen”?
Mein Pferd lässt sich immer ziemlich exakt 50 Minuten (*/- five-ten) reiten, dann hat es absolut keine Lust mehr, wird nervig, lässt sich nicht mehr auf die Hinterhand “setzen” und gerät ins Rennen.
Ich hab es mit längeren Schrittpausen zwischendurch versucht, das hat leider nicht wirklich geholfen. Mit einer langen Lösephase, mit einer kürzeren. Ich habe versucht, die Spannung zu nehmen, in dem ich einfach douleur ein paar lange Seiten am langen Zügel rennen gelassen habe. Mit Schrittausritt vorher, ohne Schrittausritt…. Ca. fifty Minuten und es wird nervig.
Abteilungsreiten klappt auch nicht wirklich. Da wird es schon ziemlich von Anfang an nervig und elektrisch.
Freireiten und Einzelunterricht ist allerdings tremendous. Ich bekomme auch regelmäßig Unterricht. Aber eine Privatstunde bei uns dauert nur eine halbe Stunde. Davor habe ich immer ca. twenty Minuten Zeit, das Pferd zu lösen, weil ich ehr wegen meiner Schule nicht schaffe zum Stall zu kommen. Meine Reitlehrerin hat mich dann auch schon douleur länger reiten lassen, um das Problem zu erleben, von dem ich ihr berichtet habe und meinte dann aber auch nur, dass mein Schnuckel einfach “über die Uhr” wäre und genug hätte. Aber immer nach 50 Minuten?
Ich habe definitiv keine Angst, mein Pferd zu reiten. Egal wie elektrisch und nervig es auch ist, es ist nie böse, buckelt nie, tritt nie nach anderen Pferden, ist nicht schreckhaft und macht auch Spaß zu reiten – doch an der Stelle, an der es mir immer “unter dem Hintern wegzurennen” scheint, weiß ich halt nicht, was ich dagegen machen kann.
Bei uns am Stall meinen die alle, dass mein Pferd halt einen Pinn im Kopf hat und dass male nichts dagegen machen kann.
Zu mir: Ich reite seit vielen Jahren. Aber immer nur Schulponys. Dann, seit letzten Sommer, habe ich mein Pferd bekommen. Es ist ein Springpferd, ausgebildet bistre L, läuft aber auch gut Dressur. Einzeln gerittene A-Dressuren haben wir zwei schon mehrfach siegreich bewältigt. Ich bekomme zwei douleur die Woche Unterricht in Dressur und einmal im Springen. Einen Tag in der Woche ist Pause, dann gibt es nur Weide. Weide gibt es so oder so jeden Tag, auch im Winter.
Na, wer weiß Rat?
Ich freue mich über jede ernstgemeinte Antwort.
Witzbolde ohne Reiterfahrung brauchen nicht zu antworten.
Die lumpigen two Punkte können sie sich ja auch woanders holen.
Also das mit dem Obaluga klingt doch sehr……. eigenartig.
Ich glaube nicht an Esotherik oder Schamanen und denke, dass es bei mir nicht klappt, weil ich nicht wirklich dran glauben kann. Sorry.
@ 1/i = -i
Ich glaube schon, dass Du sattelfest bist und jeden Ausritt mit den unterschiedlichsten Pferden heil überstehen kannst. Aber dass Du deswegen glaubst, schon alles zu können, das halte ich doch für recht vermessen. Selbst die größten Reiter unserer Zeit benötigen immer wieder mal Korrekturen von außen, haben ihre Lehrer und Coach. Und nur, weil male sattelfest durchs Gelände schreddern kann, heißt das ja noch lange nicht, dass man die grundlegende Foundation der Reitlehre tatsächlich beherrscht. Zudem geht es bei meinem Problem nicht ums Ausreiten, sondern darum, dass ich mein Pferd nicht so gesetzt bekomme, wie ich das gerne hätte und das immer nach ziemlich genau 50 Minuten.
@Girl
Wie im Text beschrieben, ändert die Länge der Schrittpausen nichts an unserem momentanen Dilemma. Und ich halte auch nichts davon, ein Pferd “über die Uhr” zu reiten. Denn es ist definitiv kein Nickeligkeit seinerseits oder geschieht aus Berechnung unter dem Motto: wenn ich keinen Bock mehr habe, dann fange ich so an.
Mein Pferd freut sich wirklich wenn ich komme. Es trägt mich sicher durch jeden Ausritt, scheut nicht, buckelt nicht und bemüht sich immer, es mir Recht zu machen. Ich möchte ihm respektvoll zurückgeben, was er mir gibt, in dem ich versuche, Problemen wie diesem mit Gefühl und Verstand entgegen zu treten.
Beste Antwort:
Solution by Peter H
Nimm jeden Tag den Kopf deines Pferdes in deine Armbeuge und sage: obaluga mit sanfter Stimme. mach das über zwei Wochen hinweg, Danach eine Woche Pause, dann mach es wieder für two Wochen.
Dann reite das Pferd und wenn er nach fifty Minuten wieder anfängt wiederhole vorgebeugt obaluga Du wirst sehen es funktioniert. Klingt vielleicht verrückt ist aber so
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