Poloturnier
Der Polo-Sport ist eine Mannschaftssportart, bei der vier reitende Spieler versuchen, auf ihrem Pferd mit einem langen Holzschläger einen Ball in das gegnerische Tor zu schlagen. Um einen gewissen Schutz vor Verletzungen zu haben, müssen die Spieler einen Polohelm mit Gesichtsschutz tragen.
Um die Pferde zu schonen, stehen immer mehrere Tiere zur Verfügung. Der Begriff „Polo“ stammt von der Sprache der Bãlţi ab und bedeutet Ball. Erfunden wurde diese Sportart ca. 600 v. Chr. im Iran. Auch heute noch ist im Iran der Polo-Sport sehr beliebt und findet viele Fans. Um für die Touristen den Sport interessanter zu gestalten, wird der Polo-Sport in verschiedenen Varianten gespielt. Dazu gehört unter anderem das Kanupolo, das Elefantenpolo oder auch das Kamelpolo.
Zudem wird im Winter gerne das Schneepolo gespielt, welches wiederum zu Pferd stattfindet. Gespielt wird auf einer freien Fläche, welche ca. 274 x 182 Meter groß ist und auf der eine Mittellinie und dazugehörige Yardslinien sind. Das Tor ist ca. 7,20 m breit und die Pfosten bestehen aus ca. 3 m hohen, umflochtenen Torpfosten. Die Torpfosten sind nicht fest im Boden verankert, sondern geben nach, um die Pferde zu schonen. Hinter den Torpfosten stehen zwei Torrichter, welche mit einer Fahne anzeigen, ob ein Tor gefallen ist oder ob sich der Ball außerhalb des Spielfeldes befindet.
Das Spiel geht in der Regel über vier bis acht Zeitabschnitte, wobei ein Zeitabschnitt sieben Minuten dauert. Wer gerne, wie Prinz Charles, Polo-Turniere anschauen mag, muss dazu zum Beispiel nach England reisen. In Deutschland gibt es zwar auch Polo-Clubs, in Hamburg findet man unter anderem den Hamburger Polo Club in Flottbek, doch sind Turniere noch nicht verbreitet. Zwar gibt es eine Europameisterschaft, jedoch findet man die Austragungsorte bislang nur in unseren europäischen Nachbarländern. Wer jedoch die Möglichkeit hat, sich ein Polo Spiel anzuschauen, sollte dies unbedingt nutzen.
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